Selam!

Mein Name ist Sinknesh Göritz. Ich bin in Äthiopien geboren und aufgewachsen. Ich lebe seit 25 Jahren in Deutschland. An Äthiopien liebe ich besonders die wunderbaren und freundlichen Menschen. Es ist mein Wunsch, dass Sie Äthiopien mit Herz & Seele entdecken — und mit vielen schönen Erinnerungen wieder verlassen. Haben Sie Fragen zu uns oder unseren Angeboten? Dann rufen Sie an oder schreiben Sie uns, wir freuen uns auf Sie.

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Selam Ethiopia
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Urvölker - Selam Ethiopia
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Selam Ethiopia / Urvölker

Stämme des großen Grabenbruchs

Bestaunen Sie die kulturelle Vielfalt der Urvölker im Omo-Tal. Die Stämme Hamer, Tsemai, Dassanach, Banna, Karo, Muri, Surma, Ari und Nyangatom sind bekannt für ihren Körperkult. Man sagt, dies ist das letzte große Rückzugsgebiet der Urvölker auf dem afrikanischen Kontinent.

Die historische Schönheit des nördlichen Äthiopiens wird kontrastreich ergänzt von der kulturellen Vielfalt der Urvölker des Südens. Das Omo-Tal ist die Heimat vieler Stämme in einem relativ kleinen Gebiet. Die Stämme Hamer, Tsemay, Dassanech, Banna, Karo, Mursi, Surma, Ari und Nyangatom sind bekannt für ihren Körperkult. Man sagt, dass dies das letzte große Rückzugsgebiet der Urvölker auf dem afrikanischen Kontinent ist. Das untere Omo-Tal wurde 1980 von der UNESCO als Weltkulturerbe eingetragen.

MURSI: Die Mursi Stämme leben im Mago-Nationalpark im Osten des Omo-Tals. Besonders bekannt sind die Ohr- und Lippenpflöcke (große Tonteller) bei den Mursifrauen. Je größer die Lippenplatte eines Mädchens, desto mehr Rinder bekommt der Vater als Brautpreis. Der Durchmesser der Platte kann bis zu 12cm betragen.

DORZE: Das Gebiet der Dorze, Chencha, ist in den Bergen oberhalb der Stadt Arba Minch, etwa 440 km südlich von Addis Abeba. Die Gemeinde behauptet das erste Öko-Dorf Äthiopiens zu sein. Die Menschen praktizieren eine alte tonale Form von Musik, die Hocket genannt wird (eine Art Kanongesang). Tanzen ist ein großer Teil ihres sozialen Lebens. Es ist für die Dorze wichtig mit der Natur und ihrer Umgebung in Harmonie zu leben. Die Besucher werden von den exotischen hohen Häusern und der bunten Baumwollbekleidung der Dorze angezogen. Sie sind „die Weber“ Äthiopiens. Die mannigfaltigen Webmuster ihrer traditionellen Tücher dominieren die Märkte in Äthiopien. Die Häuser der Dorze, aus Hartholz und Bambus, können 6 bis 12 m Höhe erreichen. Diese geflochtenen Hütten überdauern bis zu 80 Jahre und werden mit dem Alter immer niedriger, denn Termiten fressen am Fundament.

TSEMAI: Die Jünglinge der Tsemai als auch der Hamer, springen als Initiationsritual über Reihen von Rindern. Als Brautpreis müssen die Männer Rinder, Honig, Ziegen oder Schafe an die Familie der Braut zahlen. Sie können sich auch mit benachbarten Stämmen verheiraten. Bis heute sind sie von der Landwirtschaft abhängig.

DASSANACH: Die Dassanach versorgen sich in ihrem halbtrockenen Gebiet unter anderem durch die Jagd auf Krokodile und Nilpferde des Omo Flusses und des Turkana Sees. Die Dassanach bestehen aus mehreren Volksgruppen. Sie nehmen fremde Völker in sich auf, solange sie nur beschnitten sind. So bestehen sie heute aus 8 Familien (Clans). Jede Familie beansprucht spezielle magische Kräfte für sich, wie Macht über Trockenheit, Feuer, Wasser, Krokodile, Schlangenbisse oder verschiedene Krankheiten. Männer und Frauen aus demselben Clan dürfen weder miteinander tanzen, noch heiraten. Mädchen werden erst mit der Beschneidung zu erwachsenen Frauen.

HAMER: Turmi ist das zuhause des Hamer Volksstammes. Die Hamer Frauen sind die anmutigsten, freundlichsten um am meisten geschmückten unter allen Omo Völkern. Sie tragen wunderschöne Ziegenhäute, schmückende Halsketten und metallische Rasseln um ihre Handgelenke und Knöchel. Die Hamer sind stolz auf den Besitz großer Herden, obwohl sie dadurch von den Klimarisiken der Landwirtschaft abhängiger werden. Die bekanntesten Initiationsrituale sind der Stiersprung und der Evangadi Tanz. Die nackten Jünglinge müssen über eine Reihe von 8 bis 10 Tieren von Tier zu Tier springen, viermal hin und her. Erst danach sind die Jungen heiratsfähig und es folgt ein intensiver Tanz mit viel Flirtpotential.

KARO: Die Karo leben auf Sandbänken im Omo Fluss. Sie sind bekannt für ihre Gesichts- und Körperbemalung. Karo Mädchen Stecken Nägel durch ihre Unterlippen. Die Männer flechten reich geschmückte Haarbündel mit Tonerde. Die aufwändigsten brauchen bis zu 3 Tage Handwerkskunst. Die Haarknoten und die kunstvoll bemalten Gesichtsmasken sind sehr spektakulär.

SURMA: Das Surma Volk in Süd-West-Äthiopien legt größten Wert auf Schönheit. Das findet Ausdruck in hoch kreativem Kopfschmuck und der Gesichtsbemalung. Sie neigen zu komplexen Mustern und der Kopfschmuck kann z.B. frische Blumen enthalten oder kleine Röhrchen, durch die die Haare gezogen wurden. Wie bei den Mursi tragen die Frauen auch Lippenplatten, deren Größe den Wert der Frau anzeigt. Eine Frau mit einem großen Lippenschlitz kann der Familie bis zu 60 Herdentiere bei der Hochzeit einbringen. Die Gesichter können über und über mit roten Punkten bemalt sein oder z.B. auch mit einem 2-farbigen Muster ähnlich dem asiatischen Yin und Yang Symbol. Ganz besonders bei Zeremonien und Stockkämpfen messen die Männer sich gegenseitig an der Schönheit Ihres Schmucks, um dem anderen Geschlecht zu gefallen. Sie stärken sich selbst, indem sie nicht nur die Milch, sondern auch das Blut ihrer Tiere trinken, ohne die Tiere dafür zu töten. Sie sind bekannt für ihren traditionellen Stockkampf, der Dunga genannt wird. Beim Stockkampf werden auch soziale Strukturen ausgefochten, während die anderen Stammesmitglieder herumstehen und zusehen.

Quellennachweise

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